Schützengeschichte

Der

Burhofschützen Scholven 1826 e.V.

 

 

Wenn die Scholvener Schützen mit Recht ihre Bodenständigkeit betonen, so hegt doch manch Außenstehender Zweifel an dem Alter des Schützenwesens „uppen Scholven“.

Das Vogelschießen ist in den Teilungsakten der Scholvener Mark bereits 1822 erwähnt.

 

Zu beginn des 19. Jahrhunderts fanden die Scholvener in der damaligen Bürgermeisterei in Buer eine besondere Regelung ihrer Interessen, denn man hielt es früher in Scholven nicht für nötig, sich wie in den Städten und Freiheiten zu einer Schützengilde zusammenzuschließen. Das Vogelschießen vereinte ja jährlich alle Eingesessenen.

Es ist anzunehmen, dass dieses jährliche Treffen zumindest in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts mit dem Vogelschießen zusammenfiel. Ältere Nachrichten über das Schützenwesen „uppen „Scholven“ erhalten wir aus der Regelung gemeinsamer Anliegen im Burhof.

 

Den Vorsitz im Burhof führte der „Burmester“. 1822 war Theodor  Henrichsbur Burmester „uppen Scholven“. In diesem Jahre stellte der Freiherr von Twickel, Aufsitzer auf der Wasserburg Lüttinghoff in Scholven, an die Königliche General Commission zu Münster den Antrag, den Gemeinheitsgrund, die „Scholvener Heide“, auf die Markgenossen (zu denen er sich auch rechnete) aufzuteilen. Der „Theilungsprozeß der Scholvener Mark“ zog sich von 1822 bis 1829 hin.

 

Für die Schützengeschichte Scholvens ist folgender Absatz in diesem Rezess wichtig:

 

§ 6  Vor Abfindung kommen noch zur

        Berücksichtigung drei Morgen                           

        Heidegrund, welche dem Henrichsbur

        Dafür zugelegt werden, dass er in

        Zukunft:

a)     Die Abhaltung des so genannten

     Bauernhofs (Burhofs), wenn sich die

     Interessenten gemeinschaftlich     

     versammeln wollen, in diesem

     Hause zu gestatten und

b)    jährlich einen Platz zum

     Vogelschießen für die Interessenten

     Anzuweisen gehalten ist.

 

Aus dieser Regelung ist ersichtlich, dass das Vogelschießen bis zu diesem Zeitpunkt in der gemeinen Mark, der Scholvener Heide, stattgefunden hatte.

Damit dieses in Zukunft weiter geschehen konnte, hatte man im letzten Burhof beschlossen, sollte der Burmester Theodor Henrichsbur hierfür und für die Last der Abhaltung des Burhofs in seinem Haus aus der gemeinen Mark drei Morgen Heidegrund erhalten.  

Die Geschichte und die Unterlagen schweigen sich darüber aus, ob und wann wieder Schützenfeste in Scholven nach 1855/57 gefeiert worden sind. Wohl nahmen später Scholvener Schützen an Festen des Buerschen Schützenvereins 1769, so unter anderem an dem so genannten Revolutionsschützenfest Buer 1882 teil                                                         

Erst am 1.Juli trat durch die Entschlussträger der Herren Georg Klee, Steiger Kohrmann, Wirt Erlemann usw. der alte Schützenverein Scholven wieder an die Öffentlichkeit. Vereinsheime waren Erlemann in Bülse, dann Glos und später Klopries. Von dieser Wiederbelebung kündet noch die erhalten gebliebene Vereinsfahne aus dem Jahre 1912.

Nach den Jahren der Wirtschaftskrise 1928-1932 begann der Verein mit großer Aktivität wieder an die Öffentlichkeit zu treten.

1931 muss es in Scholven das erste Mal dann wieder ein Schützenfest gegeben haben. Leider gibt es über dieses Fest keinerlei Aufzeichnungen. Nur noch ein alter Königsorden auf dem steht "König Georg I. 1931" von diesem Fest.

Mit großer Begeisterung wurden die Vorbereitungen zum Schützenfest 1936 begonnen, so dass der Verein in der Lage wahr, das Schützenfest vom 27. - 29. Juni abzuhalten. Das Festzelt stand auf dem Grundstück des Schützenbruders Herrmann Berkel an der Feldhauser Str.

Groß war die Freude als der Bauer Wilhelm Rohmann die alte Königskette von 1857, die ihm von seinen Vorfahren übergeben wurde und die er mit anerkennenswerter Sorgfalt bewahrte, dem Verein aushändigte.

Am Sonntag, 28. Juni 1936, begann um 11.00 Uhr das Vizekönigsschießen. Schützenbruder Heinrich Brügger tat den Meisterschuss und erkor sich Herta Glos zur Vizekönigin. Nach dem gemeinsamen Essen fand nachmittags der Festzug durch Scholven statt.

Schon früh am Montag, 29. Juni 1936, zeigte das Knallen der Büchsen den Beginn des Kampfes um die Würde des Scholvener Schützenkönigs an. Prächtig war der Auftakt zu diesem Schießen. Bergassessor Boesenell von der Berwerksgesellschaft Hibernia schoss mit dem ersten Schuss das Zepter, Vereinsf. Jünnemann dann den Königsapfel und Major Berkel die Krone des Vogels ab. Nach einem heißen Kampf gelang es endlich Schützenbruder Josef May, den Rest des Vogels zur Strecke zu bringen. Auf den Schultern der Schützen wurde er ins Festzelt getragen. Der neue König erkor sich Frau Lux zu seiner Schützenkönigin.

In den folgenden Jahren wurde, soweit es die Verhältnisse erlaubten, echter Schützengeist gepflegt. Wenn die Geselligkeit gegenüber des immer mehr in der Vordergrund tretenden Schieß - Wehrsportes zurückgestellt wurde, so war das durch die politische Lage bestimmt. Trotzdem wurde noch einige kleine Feste gefeiert, soweit es die erschwerten Verhältnisse es zuließen.

Dies zeigte den echten Zusammenhalt des Vereins.

 

Nach dem Ende des letzten Krieges war es 1945 dem Verein auf Grund der alliierten Anordnungen nicht mehr möglich weiter zu arbeiten.

 

Durch die Initiative der alten Schützenbrüder Wilhelm Lemmers, Aloys Hüve, Theodor Kruse, Heinrich Wächter, Lambert Reinders u.a. mehr, mit der Unterstützung des Kreisvorsitzenden Holz am 26. August 1956 in der alten Vereinsgaststätte Glos, konnte der Bürgerschützenverein Buer-Scholven wieder ins Leben gerufen werden. Die treu gehütete Vereinsfahne fand wieder ihren alten Platz.

Kreisvorsitzender Holz sagte in seiner Ansprache treffend, dass nicht allein der im Vordergrund stehende Schießsport, sondern auch die Traditionspflege, Geselligkeit und Kameradschaft, Aufgaben des Vereins seien. Im Laufe der Versammlung wurde der vorläufige Vorstand, der als Arbeitsausschuss die anfallenden Vereinsarbeiten übernahm, ernannt. Schützenbruder Karl Otte übernahm die Aufgaben des Vereinsvorsitzenden, ihm zur Seite traten die Schützenbrüder Aloys Hüve, J. Fennemann, Falk und Th. Kruse.

 

Das der Geist des alten Schützenvereins Scholven trotz der schweren Kriegsjahre nur geruht hatte, zeigte sich bald, denn das Vereinsleben nahm einen unerwarteten schnellen Aufschwung. Schon bald fanden sich durch die Bemühungen alter Schützenbrüder die alten Insignien wieder ein. Wenn diese auch dem Verein gehörten, so gebührt doch diesen Bewahrern alter Traditionszeichen für die treue Verwahrung anerkennenswerter Dank.

In der am 26. November 1956 einberufenen Generalsversammlung wurde Wilhelm Lemmens zum Vorsitzenden gewählt. Leider konnte dieser alte, verdienter Schützenbruder nicht lange sein Amt ausführen, da er kurze Zeit später verstarb. Nach vorausgegangener Wahl übernahm der um die Wiederauferlebung verdiente Schützenbruder Aloys Hüve die Regentschaft des verstorbenen Schützenbruders Josef May. Zur Königin erkor er sich  Käthe Altmann. Die außerordentliche Generalsversammlung berief am 16. Juni 1957 Karl Schilling auf den verweisten Posten des Vorsitzenden.

 

Nun war es nur noch eine Frage der Zeit, wann das erste Schützenfest nach dem        2. Weltkrieg gefeiert werden konnte. Mit großer Begeisterung ging man wieder an die Vorbereitungen und stieß bei vielen Scholvener Bürgern auf großen Zuspruch und Hilfsbereitschaft, um dieses Fest gelingen zu lassen.

Endlich war es soweit, der Langersehnte 3. August 1957 war gekommen.                 Um 17.30 Uhr kündeten die ersten Salutschüsse den Beginn des Festes an. Angeführt von Kompanieführer Lambert Reinders ging der erste Festzug von der Gaststätte Glos in Richtung Scholven Metterkampstr. los, um das Regentenpaar Aloys Hüve und Käthe Altmann abzuholen und sie ins Festzelt zu begleiten. Viele Scholvener Bürger hatten sich auf den Straßen eingefunden und jubelten dem vorbeilaufenden Festumzug zu. Um 20.00 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Karl Schilling den Königsball im vollen Festzelt an der Baulandstr. eröffnen.

Am 4. August hieß es früh aufstehen. Der Spielmannszug Grün - Weiß Zweckel zog um 07.00 Uhr durch die Straßen und spielte zum Wecken auf. Dann endlich war es soweit: um 15.00 Uhr ging ein großer Festzug durch die Scholvener Straßen, in die sich viele Nachbarvereine einreihten.

Am Montag dem 05. August war der große Tag gekommen:                                     15 Königsanwärter und einige hundert Bürger fanden sich am Vogelstand ein, um Zeuge des ersten Königsschießen nach dem Krieg zu sein. Nach einem harten Kampf hatte schließlich der Schützenbruder Hansi Pförtner das nötige Quäntchen Glück und schoss den letzten Rest des arg gerupften Vogels von der Stange. Als seine Königin erwählte sich der neue Regent Anni Otte. Bis spät in die Nacht hinein wurde noch gefeiert und man entschloss sich, auch in Zukunft wieder Schützenfeste zu feiern.

 

 

In den nächsten Jahren erlebte der Bürger - Schützenverein Scholven 1826 e.V. einen großen Aufschwung. Traditionelle Aufgaben und sportliche Ziele wurden wieder eng mit dem Ortsteil Scholven und seinen Einwohnern verbunden, so das viele Bürger den Weg zu den Scholvener Schützen fanden. Das nächste Schützenfest wurde 1959 gefeiert. Heinrich Wächter und Tinni Bischoff wurden zum neuen Königspaar gekrönt.

 

 

1963 Vier Jahre später konnte sich Lambert und Pauline Reinders

zum ersten Mal Königspaar von Scholven nennen.

Die Scholvener Königspaare verstanden es wieder, Freundschaften

mit den Nachbarvereinen zu knüpfen, die sich auch nach den Kriegsjahren   wieder  gegründet hatten. Viele Ausmärsche zu den  Schützenvereinen folgten.

 

 

 

1965 konnte der Schützenbruder Heinrich Kampsdorf die Scholvener

Königswürden erringen. Anni Otte wurde zum zweiten Male

Schützenkönigin.

 

 

 

 

Josef Bischoff und Walburga Wächter hatten 1967 das nötige Quäntchen Glück beim Vogelschießen und regierten bis 1970 das  Schützenvolk in Scholven

 

 

 

 

Lambert Reinders und Pauline Reinders wurden 1970 zum zweiten male Schützenkönigspaar, diese Regentschaft dauerte ganze sechs Jahre

 

 

 

 

Groß war die Freude, als mann 1976 wieder ein Schützenfest feiern durfte.             Willi Hoffmann und Waltraut Swoboda konnten sich nach dem Vogelschießen als Königspaar feiern lassen

 

 

 

1979 gab es ein Vogelschießen von dem man noch lange sprach, denn als erste Frau in der Schützengeschichte Gelsenkirchens holte Ulla Galonska den Königsvogel von der Stange und regierte zwei Jahre mit Ihrem Mann Werner den Scholvener Königsthron

 

 

 

Das nächste Königsschießen 1981 brachte wieder eine Überraschung.             Lambert Reinders schoss zum dritten mal den Königsvogel von der Stange und Scholven wurde somit inoffiziell zum Kaiserreich erklärt

 

 

 

 

Im Jahre 1978 knüpften das Königshaus Willi Hoffmann und Waltraut Swoboda die ersten Kontakte zur Schützengilde Ketsch.Die freundschaftliche Verbindung wurde durch das Königshaus Werner und Ulla Galonska weiter vertieft. Während der Regentschaft vom Kaiserhaus Lambert und Pauline Reinders kam man überein zwischen der Schützengilde und der Burhofschützen im Oktober 1981 eine Patenschaft einzugehen.

 

 

 

1984 legte Erwin Biermann zum letzten Schuss beim Königsschießen an und regierte mit Ulla Galonska die Burhofschützen Scholven drei Jahre lang

 

 

 

 

 

 

 

1987 konnte Werner Galonska Schützenkönig werden, er erwählte seine Frau     Ulla zur Schützenkönigin, die den Thron nun zum dritten mal bestieg.

 

 

 

 

Nach drei Anläufen schaffte es 1989 der damalige 1. Vorsitzende Josef Haddick, König von Scholven zu werden, und regierte mit seiner Frau Lydia das Schützenvolk.

 

 

 

 

 

 

Beim Schützenfest 1991 konnte Birgit Pohl als zweite Frau dem Schützenvogel zu Leibe rücken. Sie nahm sich Wolfgang Broekmann zum Prinzregenten.

 

 

 

 

Das Jahr 1992 war für die Burhofschützen ein bedeutendes Jahr.  

Seid mehreren Jahren Lebte man in beengten Räumlichen Verhältnissen mit                 4 Schießständen. Jetzt fand man im Bunker unter der Hauptschule Mehringstr. Geeignete Möglichkeiten, auf 167 Quadratmeter ein neues Domizil zu errichten. Nachdem der Bauantrag für den Umbau genehmigt war, ging es mit großem Eifer im August 1992 an die Arbeit.

Die Arbeiten gingen zügig voran, das man im Dezember 1992 schon deutliche Konturen erkennen konnte. Jetzt ging es an den Innenausbau, Toiletten, Fliesen, Holzausbau usw.

 

 

Februar anfang März 1993 war man mit der Einrichtung in etwa fertig, es wurde geputzt und gewienert, denn man freute sich auf die Einweihung. Denn auch der Schießstand mit 6 Ständen war fertig.

 

 

 

Jetzt fanden auch die Pokale und vor allem die Vereinsfahne von 1912 Ihren Ehrenplatz

 

 

Am 19. März 1993 war es endlich soweit alle Helfer, Spender und Gönner der Burhofschützen wurden zur Einweihung  nach 8 Monaten Bauzeit Eingeladen, denn ohne diese wäre der Umbau nicht Realisierbar gewesen.

 

 

 

Am 3. April 1993 wurde der Schießkeller der Öffentlichkeit vorgestellt, die Amtierende Kreiskönigin Doris Grudmann weihte durch den ersten Schuss den neuen Schießstand ein.

 

 

 

 

Der zweite Höhepunkt 1993 war dann 3 Monate später. Wiederum feierte man ein Schützenfest, an dem Markus Jansen der glückliche war, der mit dem letzten Schuss dem Königsvogel den Garaus machte und neuer König von Scholven wurde. Zu seiner Königin nahm er sich die Schützenschwester Alexandra Kopania.

 

 

Von 1995 bis 1999, also 4 Jahre, führte Egon Becker mit seiner Lebenspartnerin Elisabeth Broekmann das Zepter der Scholvener Schützen. Da man 1997 finanziell leider nicht in der Lage war ein Schützenfest zu feiern. 

 

 

 

Nachdem man sich finanziell erholt hatte, wurde mit großem Enthusiasmus der Schützen 1999 ein Schützenfest gefeiert. Wolfgang Broekmann, langjähriges Mitglied im Verein der Burhofschützen und als Sportleiter im Schützenkreis 2300 überall bekannt, gelang, nachdem er Prinzregent (1991-1993) war, selbst einmal der goldene Schuss und wurde König. Seine Ehefrau Margarete erkor er zu seiner Königin. Der Höhepunkt seiner Regentschaft war jedoch 1999 der Schützentag in Herford. Mit einem Teiler von 0,00 errang Wolfgang sogar die Würde eines Landeskönigs, deren Regentschaft ein Jahr dauert.

 

 

Der Höhepunkt eines Schützenfestes ist das Königsschießen. Am 18.06.2001 war es soweit. Seit diesem Tag ist Scholven Kaiserreich. Mit 38. Schuss auf den Rumpf fiel der Vogel von der Stange. Wolfgang Broekmann hatte die sicherste Hand und das beste Auge und wurde somit zum Kaiser der Scholvener Schützen. Am Abend erfolgte die Inthronisierung des neuen Kaisers. Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Herr Oliver Wittke ebenfalls ein Schützenbruder, ließ es sich nicht nehmen, die Inthronisierung selbst durchzuführen.

 

 

 

Im Jahre 1998 knüpften der Vorstand und das Königshaus die ersten freundschaftlichen Kontakte zum Bürgerschützenverein Essen Holsterhausen 1878 e.V. Nachdem in den Folgejahren die Sportlichen und Gesellschaftlichen Aktivitäten verfestigt wurden, Entschloss man sich am 17.Juni 2001 eine Patenschaft einzugehen und Unterschrieb die Patenschaftsurkunde.

 

2003 gelang es zum dritten mal einer Frau der Burhofschützen den Königsvogel zur Strecke zu bringen, unter großem Beifall beglückwünschte und begrüßte man die neue Königin Irene I Nadrowski. An Ihrer Seite erkor Sie sich einen würdigen und erfahrenen Partner Kaiser Wolfgang I Broekmann.

 

 

 

Das Schützenfest 2005 haben die Burhofschützen leider um 2 Jahre verschieben müssen, deshalb lassen wir aber den Kopf nicht hängen und schauen frohen Mutes dem nächsten Schützenfestes 2007 entgegen.

Als Ausgleich wurde 2005 mit unserem Patenverein Essen Holsterhausen ein Tageskönig ausgeschossen, dass allerdings Holsterhausen für sich entschied.

 

 

2006 ist wieder ein erfreuliches Jahr,

denn da steht ein besonderes Jubiläum an, 180 Jahre Burhofschützen und 50 Jahre nach Wiederaufleben des Schützenwesens nach dem Krieg.

 

 

 

Das Jahr 2007 war ein Jahr mit Höhen und tiefen. So war es nicht möglich ein Schützenfest auszurichten, es standen keine Königsaspiranten zur Verfügung.

Am 04.08.2007 wurde unser Königshaus Königin Irene I und Kaiser Wolfgang I Endthronisiert, es ist das erste mal bei den Burhofschützen. Alle sind sich darüber Einig alles daran zu setzen in den folgenden 2 Jahren sich neu zu formieren und neue Weichen für 2009 zu schaffen, um die Tradition mit einem neuen Königshaus fortzusetzen.

 

 

Erfreulich in 2007 ist es das der Vorsitzende es geschafft hat im August eine neue Jugendabteilung ins Leben zu rufen. Der Anfang begann im Schüleralter 6 - 12 Jahren. Ende des Jahres ist die Gruppe auf 8 angewachsen + 2 Jugendliche über 12 Jahren.  So blicken wir mit viel Optimismus ins Jahr 2008

 

Das Jahr 2008 begann Verheißungsvoll, so konnte die Jugendabteilung weiter ausgebaut werden und man beschloss für die Jugend eine Lichtgewehranlage anzuschaffen. Weiterhin begann man  innerhalb des Vereins sich neu Aufzustellen und an die Planung für ein Schützenfest heranzugehen. Alle Mitglieder waren hoch Motiviert und es kamen Vorschläge wie man es Schultern kann. Ende des Jahres war die Planung abgeschlossen und wurden danach umgesetzt.

 

Auf dem Neujahrsempfang im Januar 2009 gab der Vorsitzende den anwesenden Vereinen des Kreises bekannt das die Burhofschützen im August 2009 ein Schützenfest ausrichten und einen neuen König ausschießen würden. Diese Nachricht wurde freudig begrüßt. So Fieberten alle dem Schützenfest entgegen. Am 01. August war es soweit, nach einem spannenden Kampf hatte der Vorsitzende Wolfgang Behlmer die Nase vorne und holte den Vogel von der Stange zu seiner Königin erwählte er Indra Röcke.

 

 

Es stellt sich die Frage wer wird im Jahre 2011 der neue König der Burhofschützen Scholven?

Lassen wir uns überraschen.

Allen Königsaspiranten eine ruhige Hand, ein sicheres Auge und für die folgende Regentschaft viel erfolg.

 

Vorsitzende Der

Burhofschützen Scholven 1826 e.V.

Von 1856 – Heute

Voller Stolz gedenken wir derjenigen Männern, die mit dazu beigetragen haben, das Gesicht des Vereins zu prägen. Selbst in schwierigen Zeiten, die durch die Auswirkungen des Krieges gezeichnet waren, haben sie es verstanden, das Vereinsschiff auf dem richtigen Kurs zu halten.

Möge ihr Idealismus uns eine Verpflichtung sein, die von ihnen überlieferten Worte wie

Kameradschaft – Heimatliebe – Brauchtum

und den Sportlichen Wettkampf

 stets zu erhalten und zu pflegen.

 Obwohl viele von Ihnen nicht mehr unter uns sind, werden wir sie stets als bleibende Erinnerung in unseren Herzen bewahren.

                     Heinrich Hüttebruch        1856

                   †  Michael Jünnemann        1939

                   †  Christian Kornmann        1939 - 1944

                   †  Wilhelm Lemmens          1956 – 1957

                   †  Karl Schilling                  1957 – 1960

                   †  Aloys Hüve                    1960 – 1964

                   †  Josef Bischoff                 1964 – 1965

                   †  Lambert Reinders           1965 – 1988

                     Josef Haddick                 1988 – 1992

                       Gerd Reinders                1992 – 1995

                       Markus Jansen                1995 – 1997

                       Ernst Gerber                   1997 – 2004

                       Gudrun Musiol                2004 – 2005

                       Wolfgang Behlmer           2005 - 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Vorderansicht der Vereinsfahne

 

 

 

Rückansicht der Vereinsfahne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aloys Hüve und Käthe Altmann

1957

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hansi I Pförtner und Anni I Otte

1957 - 1959

 

 

 

Heinrich II Wächter

            und

     Tinni I Bischoff

      1959 - 1963

 

 

   

    Lambert und Pauline

  Reinders

1963 - 1965

 

 

 

Heinrich III Kampsdorf

               und

          Anni I Otte

1965 - 1967

 

 

Josef II Bischoff

und

Walburga I Wächter

1967 - 1970

 

 

 

 

Lambert und Pauline

  Reinders

1970 - 1976

 

 

 

 

Willi I Hoffmannu.

und

 Waltraut I Swoboda

1976 - 1979

 

 

 

Ulla I Galonska

und

Werner I Galonska

1979 - 1981

 

 

 

Lambert Reinders wurde somit der erste Kaiser der  Burhofschützen

1981 - 1984

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwin I Biermann und     

Ulla I Galonska

1984 - 1987

 

 

 

 

 

Werner I und Ulla I Galonska

1987 - 1989

 

 

 

 

Josef III Haddick und

 Lydia I Haddick 

1989 - 1991

 

 

 

Birgit Pohl

und

Wolfgang Broekmann 

1991 - 1993

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Markus Jansen

und

Alexandra Kopania

1993 - 1995

 

 

 

 

 

Egon Becker

und

Elisabeth Broekmann

1995 - 1999

 

 

 

 

 

 

Wolfgang

und

Margarete Broekmann

1999 - 2001

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang

und

Margarete Broekmann

2001 - 2003

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irene I Nadrowski.

und

Wolfgang I Broekmann

2003 - 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang II Behlmer

und

Indra I Röcke

2009 - 2011